FAQ

Die Antworten

Abläufe

Warum sind zwischen Stufe 1 und 2 vier Wochen Pause angesetzt?

Schnelllesen ist kein Arbeits-, sondern ein Denkprozess. Mit dem Lesen, wie wir es zu Schulzeiten gelesen haben, werden Sie Ihre Geschwindigkeit bei noch so viel Training nicht in die Regionen hochschrauben können, wie es mit dem Schnelllesen möglich ist. Sie müssen neu lesen lernen!

Während des Seminar-Tags zu Stufe 1 erlernen Sie die neuen Techniken. Damit sich diese festigen können, MÜSSEN Sie eine gewisse Zeit regelmäßig trainieren. Erst dann ergibt es einen Sinn, sich noch weiter in die vielfältigen Techniken des Speed Readings vorzuarbeiten.

Zuletzt aktualisiert am 04.03.2015 von Jens Seiler.

Welche Vorteile hat ein Seminar gegenüber einem Einzelcoaching?

  • Sie stärken Ihre Stärken
  • Eigenes Erleben ist nachhaltiger als theoretisches Wissen aus Büchern oder Erzählungen Dritter
  • Sie werden teilweise überraschende und unerwartete Erfolgserlebnisse haben
  • Sie können von den Erfahrungen des Trainers und der anderen Teilnehmer profitieren
  • Es besteht die Möglichkeit, sich direkt Tipps und Hilfe zu holen
  • Spaß, Faszination
  • Erkennen der eigenen Fähigkeiten durch Vergleich
  • Sie profitieren vom Wissen und der Erfahrung der anderen Teilnehmer und des Seminarleiters
  • Sie entfalten Ihre geistigen Potenziale
  • Sie können Andere durch Ihr Wissen beeindrucken

Zuletzt aktualisiert am 04.03.2015 von Jens Seiler.

Begriffserklärungen

Was bedeutet Mnemotechnik?

Die Basis der Gedächtniskunst, der sogenannten Mnemotechnik, ist das gedankliche Verknüpfen - das Assoziieren - von Bekanntem mit Unbekanntem, und zwar mit viel Fantasie.

Mnemotechnik bedeutet »Gedächtnis, Erinnerung« und ist ein Kunstwort, das seit dem 19. Jahrhundert für Ars memoriae und Ars reminiscentiae (»Gedächtniskunst«) benutzt wird. Die Mnemotechnik entwickelt Merkhilfen, zum Beispiel in Form von Reimen, Schemata oder Grafiken. Neben kleineren Eselsbrücken gehören zu den Mnemotechniken auch komplexe Systeme, mit deren Hilfe man sich ganze Bücher oder Listen mit tausenden von Wörtern und tausendstelligen Zahlen zu eigen machen kann. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, Bekanntes und Unbekanntes mit viel Fantasie zu verbinden.

Zuletzt aktualisiert am 04.03.2015 von Jens Seiler.

Was ist eine Loci-Route?

Loci kommt vom griechischen Locus, der Ort. In der Mnemotechnik ist eine Loci-Route ein Ihnen bekannter Weg.

Eine Loci-Route hilft bei der Umsetzung der Basis der Mnemotechniken, der Gedächtnistechniken:

Das fantasievolle Verknüpfung von Bekanntem mit etwas Unbekanntem

Beim Rekapitulieren des gerade Gemerkten geht man einfach die bekannte Route ab. Dies ist für unser Gehirn Unterstützung genug, um die angehängten Informationen automatisch aufzurufen.

Also Loci-Route bieten sich an:

  • Die eigene Wohnung,
  • Der Weg zur Arbeit
  • Der eigene Körper
  • Im Prinzip alles, bei denen Ihnen die Reihenfolge bekannt ist.

Je mehr Loci-Routen Sie einstudieren, desto mehr Möglichkeiten der Zuordnung haben Sie.

Wie viele Route habe ich parat?
Ich weiß gar nicht, wie viele Routen ich in meinem Kopf habe, aber eine möchte ich Ihnen nahelegen: Immer wenn ich auf der Bühne stehe, kreiere ich sozusagen live eine Route aus dem aktuellen Raum heraus. Ich lasse meinen Blick von links angefangen einmal im Kreis durch den Saal wandern und gewinne so eine große Anzahl an Routenpunkten. An denen hänge ich zum Beispiel die Wünsche der Teilnehmer an, welche sie mir zu Beginn nennen sollen.  Da die Assoziation die effektivste Methode der Gedächtniskunst ist, lohnt es sich, möglichst viele Routen aufzubauen.

Aber da muss ich mir ja noch mehr merken!
Auf diesen Einwand habe ich zwei starke Gegenargumente:

  • Das Ergebnis zählt! Ohne diese scheinbar umständliche Technik behalten Sie vieles nicht.
  • Die Technik automatisiert sich! Die Vorgänge spielen sich irgendwann unbewusst ab.

Zuletzt aktualisiert am 04.03.2015 von Jens Seiler.

Was ist ein Gedächtnispalast?

Ein Gedächtnispalast stellt die Weiterentwicklung der Anwendung von Loci-Routen dar. Die Basis "Bekanntes mit Unbekanntem mit möglichst viel Fantasie zu verbinden" bleibt gleich. 

Werden bei einer Loci-Route neue Informationen linear Routenpunkt für Routenpunkt auf einer zuvor festgelegten Route angehängt, bietet der Gedächtnispalast deutlich mehr Spielraum. 

Im Gedächtnispalast gibt es thematische Räume, in welchen alle neue Informationen zu diesem Thema neu abgelegt werden. 

Ein Beispiel:
Lernte ich bislang die Kulturepochen der deutschen Literatur mithilfe einer Route, legte ich

  • an Routenpunkt 1 das Hochmittelalter,
  • an Routenpunkt 2 das Spätmittelalter,
  • an Routenpunkt 3 den Humanismus, bzw. die Renaissance
  • usw.

ab. 

Wie aber sollte ich mit den weiterführenden Informationen zu den einzelnen Punkten verfahren? Wie sollte ich mir beispielsweise die Vertreter und gar deren Werke der jeweiligen Epoche merken? Neue Routen? Wie aber verknüpfe ich diese mit der Ursprungsroute?

Diese Fragen stellen sich beim Gedächtnispalast nicht. 

Hier nehme ich anstatt einem Routenpunkt einen Raum zum Ablegen der neuen Information. Aus Routenpunkt 1 für das Hochmittelalter wird Raum 1 für diese Epoche. 

Raum 1 erhält das Thema "Hochmittelalter". In diesem Raum lege ich auf einer Seite alle Vertreter, auf einer andere Seite deren Werke ab. Somit habe ich alle relevanten Informationen zu dieser Kulturepoche in einem Raum, kann sie schneller abrufen, kann effizienter Informationen ergänzen.

Zuletzt aktualisiert am 21.06.2015 von Jens Seiler.

Was ist das SAID-Prinzip?

Das SAID-Prinzip (specific adaption to imposed demand) kennt man hauptsächlich aus dem Kraftsport sowie aus der physischen Rehabilitation. Vereinfacht ausgesprochen sagt das SAID-Prinzip aus, dass sich der menschliche Körper, aber auch unser Gehirn den ihm gestellten Anforderungen anpasst.

In meinen Seminaren - insbesondere im Schnelllese-Seminar - setze ich zum großen Teil auf steter Überforderung der Fähigkeiten meiner Teilnehmer. So kann sich das Gehirn und damit die Fähigkeit zum schnelleren Denken, zum schnelleren Lesen diesen Anforderungen anpassen. Ist dieses (Zwischen)ziel erreicht, erhöhe ich erneut die Anforderung.

Somit sind meine Seminar-Teilnehmer zeitnah in der Lage, die vermitteltenden Inhalte der Seminare nachhaltig umzusetzen.

Zuletzt aktualisiert am 16.03.2015 von Jens Seiler.

Was ist der Zeigarnick-Effekt?

Der Zeigarnik-Effekt besagt, dass man sich an unterbrochene, unerledigte Aufgaben besser erinnert als an abgeschlossene, erledigte Aufgaben.
Dieser Befund ist aus gedächtnispsychologischer Sicht überraschend, da er auch auftritt, wenn für unterbrochene Aufgaben weniger Zeit aufgebracht wurde als für die erledigten Aufgaben.

In seinem Seminar "Lernen lernen" empfiehlt der Lernspezialist und Gedächtnistrainer Jens Seiler, zum Abschluss einer Lerneinheit diese zu verbalisieren. Sprich: Einer weiteren Person oder einem Gegenstand zu erzählen, was man gerade gelernt hat. Kommt man ins Schleudern, sollte man sich diesen "Ruckler" in Frageform notieren und eine Pause machen.

Nun tritt der Zeigarnick-Effekt ein.

Zuletzt aktualisiert am 02.05.2016 von Jens Seiler.

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Was ist eine Loci-Route?

Loci kommt vom griechischen Locus, der Ort. In der Mnemotechnik ist eine Loci-Route ein Ihnen bekannter Weg.

Eine Loci-Route hilft bei der Umsetzung der Basis der Mnemotechniken, der Gedächtnistechniken:

Das fantasievolle Verknüpfung von Bekanntem mit etwas Unbekanntem

Beim Rekapitulieren des gerade Gemerkten geht man einfach die bekannte Route ab. Dies ist für unser Gehirn Unterstützung genug, um die angehängten Informationen automatisch aufzurufen.

Also Loci-Route bieten sich an:

  • Die eigene Wohnung,
  • Der Weg zur Arbeit
  • Der eigene Körper
  • Im Prinzip alles, bei denen Ihnen die Reihenfolge bekannt ist.

Je mehr Loci-Routen Sie einstudieren, desto mehr Möglichkeiten der Zuordnung haben Sie.

Wie viele Route habe ich parat?
Ich weiß gar nicht, wie viele Routen ich in meinem Kopf habe, aber eine möchte ich Ihnen nahelegen: Immer wenn ich auf der Bühne stehe, kreiere ich sozusagen live eine Route aus dem aktuellen Raum heraus. Ich lasse meinen Blick von links angefangen einmal im Kreis durch den Saal wandern und gewinne so eine große Anzahl an Routenpunkten. An denen hänge ich zum Beispiel die Wünsche der Teilnehmer an, welche sie mir zu Beginn nennen sollen.  Da die Assoziation die effektivste Methode der Gedächtniskunst ist, lohnt es sich, möglichst viele Routen aufzubauen.

Aber da muss ich mir ja noch mehr merken!
Auf diesen Einwand habe ich zwei starke Gegenargumente:

  • Das Ergebnis zählt! Ohne diese scheinbar umständliche Technik behalten Sie vieles nicht.
  • Die Technik automatisiert sich! Die Vorgänge spielen sich irgendwann unbewusst ab.

Zuletzt aktualisiert am 04.03.2015 von Jens Seiler.

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